Burnout – Was ist das?

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Burnout, oder zu Deutsch „Ausgebrannt sein“, ist ein Phänomen, welches erstmalig 1974 von dem amerikanischen Psychotherapeuten Herbert J. Freudenberger beschrieben wurde. Freundberger stellte dieses Phänomen damals nur bei Menschen fest, die in Sozialberufen tätig sind.
Heutzutage leiden mittlerweile schon fast ein Drittel aller Berufstätigen unter den Vorboten eines Burnouts.
Nur – was genau ist das eigentlich?
Eine genaue Definition gibt es nämlich leider nicht. Der Begriff Burnout wird gerne für alle mögliche Arten von Stress, Antriebslosigkeit und Formen der Depression gebraucht.
Allgemein anerkannt ist, dass Burnout ein chronischer Erschöpfungszustand ist, dessen Ursachen im Arbeitsumfeld liegen.
Obwohl nicht eindeutig definiert, ist es doch ein Zustand, der ernstgenommen werden muss.
Dies belegen die folgende 4 Fakten:

  • Fakt 1: Im Zeitraum 1997 bis 2017 sind die Krankheitsfälle für psychische Störungen um 300% angestiegen.
  • Fakt 2: Die Anzahl der durch psychische Erkrankungen verursachten Fehltage hat sich im gleichen Zeitraum verdreifacht.
  • Fakt 3: Die Psychopharmaka-Verordnungen sind fast um das Doppelte angestiegen.
  • Fakt 4: Die psychische Arbeitsbelastung hat insgesamt um 35% zugenommen.
    Kumulierte Zahlen aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Termin- und Leistungsdruck oder Störungen und Unterbrechungen mit den Vergleichszeiträumen 1998/99 zu 2011/12)

Fazit: Burnout ist ein Zustand und keine Krankheit. Er nimmt rasant zu und betrifft immer mehr Menschen.